Sexuelle Beschwerden
Sexuelle Beschwerden können sehr belastend sein und betreffen viele Menschen. Sie stehen häufig im Zusammenhang mit Nähe, Selbstwert und Beziehung und wirken sich auf das eigene Erleben ebenso aus wie auf partnerschaftliche Dynamiken.
Oft zeigen sich diese Schwierigkeiten nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel körperlicher, emotionaler und zwischenmenschlicher Aspekte.
Mögliche Formen
Sexuelle Beschwerden können sich auf unterschiedliche Weise zeigen:
• verminderte oder fehlende sexuelle Lust
• Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
• Schwierigkeiten mit der Erregung
• Probleme mit dem Orgasmus
• Anspannung oder Angst im Zusammenhang mit Sexualität
• Unsicherheiten im sexuellen Selbstbild
• Schwierigkeiten mit körperlicher Nähe und Intimität
Neben körperlichen Faktoren spielen häufig auch psychische und beziehungsbezogene Aspekte eine Rolle.
Dazu gehören Unsicherheiten im eigenen Empfinden, Scham oder ein belastendes Körpererleben ebenso wie frühere Erfahrungen, innere Konflikte oder Spannungen in Beziehungen.
Sexualität nach Verletzungen von Grenzen und Vertrauen
Auch die Verletzungen von Grenzen und Vertrauen in Beziehungen können sich auf die Sexualität und das Erleben von Nähe auswirken. Manche Menschen erleben verminderte sexuelle Lust, vermeiden Sexualität oder körperliche Nähe und haben Schwierigkeiten, sich auf Intimität einzulassen.
In der Sexualtherapie können diese Zusammenhänge behutsam verstanden und neue Möglichkeiten im Umgang mit Sexualität, Körperlichkeit und Nähe entwickelt werden.
Ziel ist es, ein klareres Verständnis für die eigenen Reaktionen zu entwickeln und einen stimmigen Umgang mit der eigenen Sexualität zu finden.
Kontakt
Sie können sich mit Ihrem Anliegen vertrauensvoll an mich wenden – auch dann, wenn es zunächst schwerfällt, Worte dafür zu finden.
Ein erster Kontakt kann helfen, die Situation einzuordnen und mögliche nächste Schritte zu klären.
Alle Gespräche unterliegen der Schweigepflicht.