Informationen für Fachpersonen

In meiner Praxis in Ludwigshafen behandle ich erwachsene Patientinnen und Patienten mit psychischen und sexualtherapeutischen Fragestellungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Menschen, die unter paraphilen Interessen, problematischem sexuellem Verhalten oder sexuell grenzverletzendem Verhalten leiden.

Viele Betroffene nehmen erst spät therapeutische Hilfe in Anspruch. Scham, Angst vor Ablehnung oder die Sorge, keinen geeigneten Behandlungsplatz zu finden, führen häufig dazu, dass notwendige Unterstützung lange vermieden wird. Gleichzeitig besteht im ambulanten Bereich nur ein begrenztes Angebot an spezialisierten Behandlungsmöglichkeiten.


Behandlungsschwerpunkte

Eine Zuweisung oder Empfehlung kann insbesondere bei folgenden Themen sinnvoll sein:

  • paraphile Störungen
  • pädophile Interessen oder Fantasien
  • exhibitionistisches oder voyeuristisches Verhalten
  • problematischer Pornografiekonsum
  • zwanghaft erlebtes sexuelles Verhalten
  • sexuell grenzverletzendes Verhalten
  • Deliktorientierte Therapie
  • Tataufarbeitung
  • Therapie im Rahmen gerichtlicher Auflagen
  • Rückfallprävention


Behandlungsrahmen

Die Behandlung erfolgt in einem fachlich klaren und therapeutisch strukturierten Rahmen. Im Mittelpunkt stehen die differenzierte Einordnung problematischen Verhaltens, die Erfassung individueller Risiko- und Schutzfaktoren sowie die Förderung von Verantwortungsübernahme, Selbststeuerung und Rückfallprävention.



Fachlicher Hintergrund

Neben meiner Tätigkeit als niedergelassene Psychotherapeutin und Sexualtherapeutin verfüge ich über langjährige Erfahrung in der Arbeit mit sexualtherapeutischen und forensischen Fragestellungen. Hierzu zählen Tätigkeiten im Strafvollzug, in sozialtherapeutischen Einrichtungen sowie in der Arbeit mit Menschen, die aufgrund sexualbezogener Problematiken strafrechtlich in Erscheinung getreten sind.

Darüber hinaus bin ich Supervisorin und Dozentin für Sexualtherapie und Verhaltenstherapie, sowie als Prüferin in der psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildung tätig.


Kontaktaufnahme

Bei Fragen zu einer möglichen Zuweisung können sich Bewährungshilfen, Jugendgerichtshilfen, Beratungsstellen, ärztliche und psychotherapeutische Kolleginnen und Kollegen sowie weitere Fachpersonen aus dem medizinischen, psychosozialen und forensischen Bereich gerne an mich wenden.